Ernährung bei Bluthochdruck

 

Mit der richtigen Ernährung kann der Blutdruck gesenkt und die Menge an Medikamenten reduziert werden. Es wird empfohlen, darauf zu achten, dass sich die Nahrung möglichst ausgewogen zusammensetzt. Daher gilt es, Lebensmittel möglichst frisch, saisonal und regional einzukaufen.

Kochsalzreiche Lebensmittel meiden

Da sich eine zu hohe Aufnahme an Natrium negativ auf den Blutdruck auswirkt, sollte auf besonders natriumreiche Lebensmittel möglichst verzichtet werden. Gekauftes Brot, geräucherte und gepökelte Waren und Fertigprodukte sind die salzreichsten Lebensmittel. Salz, das in der Küche eingesetzt wird, muss ebenfalls beachtet werden. Pro Tag sollten nicht mehr als 6g Kochsalz verzehrt werden. Auf das Nachsalzen von Speisen kann man dank Alternativen weitgehend verzichtet.

Besonderheiten in der Ernährung

Wichtig sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Um den Bedarf zu decken, sollte man möglichst bunt und saisonal kochen und schonende Garverfahren auswählen. Kalium, Kalzium, Magnesium und Folsäure sind wichtige Mineralstoffe, die als Gegenspieler zum Natrium wirken. Kalium wirkt entwässernd und somit blutdrucksenkend. Besonders empfehlenswerte Lebensmittel sind salzarme Getreideprodukte, Obst, Gemüse, Fisch und Nüsse. Kalzium fördert die Einlagerung von Kalium. Somit sollten Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte und Nüsse in den Speiseplan mit einbezogen werden. Magnesium hilft beim Muskelaufbau. Milch, Joghurt, Käse, Nüsse und Bananen sollten in die Ernährung eine wichtige Rolle spielen. Folsäure dient dem Zellschutz. Fenchel, Nüsse, Blumenkohl und Grünkohl sind deshalb sehr empfehlenswert.

Allgemeine Lebensmittelauswahl

Eine ausgewogene Fettsäurenzusammensetzung ist wichtig. Deshalb sind beispielsweise Olivenöl, Rapsöl und Keimöle zu empfehlen. Kaltgepresste Öle eignen sich hervorragend für Salate und Dressings. Zum Aufwerten von Speisen bieten sich frische Kräuter und selbst hergestellte Gewürzmischungen an. Damit lässt sich Salz sparen. Fisch sollte aufgrund der wertvollen Fettsäuren drei Mal wöchentlich verzehrt werden. Hierbei ist die Zubereitungsweise wichtig. Leicht gebratener Fisch, auch mit einer Kräuterkruste, hat ein herrliches Aroma, auch wenn wenig Salz verwendet wird.